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Vorwort
„Die
Aufgabe der Umgebung ist es nicht, ein
Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben sich zu offenbaren“
(Maria Montessori)
In unserer
pädagogischen Arbeit im Kindergarten orientieren wir uns an den
Erkenntnissen,
Forschungen und Erfahrungen von Emmi Pikler, Maria Montessori und
Rebeca Wild.
Unsere
Arbeit verstehen wir als ein:
- Zusammensein mit
den
Kindern – mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen,
- im Austausch sein
mit den
Eltern und
- im Dialog sein mit
pädagogischen Fachpersonal.
Wie gelingt also –
im Sinne des Einleitungssatzes, Offenbarung in
unserem
Kindergarten?
Maria
Montessori sieht ein Kind nicht als ein unbeschriebenes Blatt, sondern
als eine
Person, die in sich einen „inneren Bauplan“ trägt. Das
Kind verspürt
einen Drang seine kleine Welt kennen zu lernen und mit ihr in eine
Interaktion
zu treten. Dabei durchläuft das Kind – auch ohne Hilfe
eines Erwachsenen
– die Entwicklungsschritte in seinem eigenen Tempo. Die Kinder mit
besonderen
Bedürfnissen haben eine Andersartigkeit, die manche von ihren
Bedürfnissen
besonders werden lässt, sie haben ihr eigenes Tempo. Jedoch die
Zufriedenheit
jedes Kindes, als Ergebnis des „selber–machen–könnens“ gibt dem
Kind den
nächsten Impuls zur Aktivität. In den „sensiblen Perioden“,
die etwa bis
zum 6. Lebensjahr des Kindes dauern, geht das Kind selbständig und
selbstbestimmt seinen eigenen Interessen nach, seine Wahrnehmung
konzentriert
sich auf das Aneignen verschiedener Fähigkeiten.
Eine
Offenbahrung des Kindes ist nur dann möglich, wenn es vom
Erwachsenen nicht nur
gesehen und wahrgenommen wird, sondern auch mit ihm in einer stabilen,
sicheren
und kontinuierlichen Beziehung steht. Kinder brauchen Erlebnisse, in
denen sie
sich ganz wahrgenommen und wichtig genommen fühlen, genau wie sie
sind. Dabei
ist es sehr wichtig, als Erwachsene nicht direktiv zu sein,
trotzdem
aber wach, interessiert und aufmerksam für einzelnen Prozesse zu
bleiben. Kinder
müssen sich unserer Präsenz sicher sein, nur so können
sie sich in ihrer freien
Entfaltung widmen. Diese Art von Aufmerksamkeit darf nicht urteilen,
sondern
sich mit einem echten Interesse an der Welt des Kindes in einer
bestimmten
Situation zuwenden.
Eine
Umgebung ermöglicht eine Offenbarung des Kindes dann, wenn sie vorbereitet
ist.
Mit seiner Umgebung steht das Kind in einer ständigen Interaktion,
sie muss
also sorgfältig organisiert und gestaltet sein. Die Materialien
sind genau auf
die Bedürfnisse des Kindes abgestimmt und inspirieren es zum
Handeln. Damit die
Kinder entspannt ihre Umgebung entdecken können, muss diese frei
von aktiven
Gefahren sein, also von Gefahren, die die Kinder nicht selber
einschätzen und
bewältigen können. Auch Forderungen oder Erwartungen seitens
der Erwachsenen
stellen eine aktive Gefahr für die Kinder dar.
Ein
Miteinander ermöglicht allen Kindern ihre Fertigkeiten
und Fähigkeiten
zu erarbeiten und sich gegenseitig einzuschätzen und zu
unterstützen. Durch das
Zusammensein der Kinder mit und ohne besondere Bedürfnisse
entwickeln die
Kinder eine starke soziale Kompetenz. Das anders sein wird bei
den
Kindern respektiert und thematisiert. Ziel der pädagogischen
Arbeit ist, diese
Kinder zu begleiten ohne sie aber zu belasten. Dazu gehört eine
genaue Kenntnis
der Stärken und Schwachen, Besonderheiten und Schwierigkeiten
jedes Kindes.
Dazu gehört ein (therapeutisches) Angebot, das die
Unterstützung der kindlichen
Kompetenzen in den Mittelpunkt rückt.
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Zum
Lesen des Konzeptes (Sie benötigen einen pdf- Reader) und
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Konzeption
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reichen Euch die Hand.
Integrationskindergarten
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